Donnerstag, 12. März 2009

Licht im Schatten der Vergangenheit

Tat Orpheus einst vorm Höllentor den Blick zurück
Am Ende war es nur das Leid was blieb
Mancher Blick in die Vergangenheit, heut altes Glück ?
Arglos schleicht der Schatten im Verstand
Ringt mit den Kräften der Moral
Als Martyrium kaum mehr benannt

Magnetisch, zwei kalte Flammen tanzen umschlungen
Eine wie die andere flackernd, dunkles Licht
In dem Moment vereint, neue alte Größe errungen
Nun als helle Fackel den Schein des Dunkels zerbricht

Ein Moment, von Raum und Zeit ganz und gar leer
Richtet sich ein AugenBlick auf die
Seele, tief wie das Meer...
Tosende Gedanken, rasendes Herz, Gefühle, die Engel aufsaugen
Erregung lässt Körper beben, gebissene Lippen erzittern
Realitätsglanz verbrennt Zelluloid vor inneren Augen

Kein Widerstand mehr, der Versuchung hingegeben,
Unsagbar heiß, glühende Lippen, brennende Berührung
Still steht die Welt, und dreht sich doch wie nie im Leben
So gehn sie auf in gleißendem Licht, zur Morgendämmerung


Bleiben wird stets wohl nur Erinnerung, gehütet wie ein Schatz
An etwas besonderes, an einem ganz besonderen Platz

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